Digitalisierung benötigt das richtige Mindset

IT-Spezialisten sind gefragt wie nie. Die Digitalisierungswelle rollt und benötigt Manpower und Know-How zur Umsetzung. Welches Know-How wird benötigt? Big Data, Internet-of-Things, Mobile Computing, etc. sind in aller Munde und setzt einiges an fachlichem Spezialwissen voraus. Es bedarf unterschiedlicher Rollen wie Entwickler, Architekten, Tester, etc. Aber wie sieht es neben den fachlichen Expertisen mit Methodenkenntnissen aus? Gibt es einen gemeinsamen Nenner an methodischem Basiswissen, welches alle beteiligten Spezialisten aufweisen sollten? Auf jeden Fall.
Da mittlerweile die überwiegende Zahl von Software-Projekten agil umgesetzt wird, sind Grundkenntnisse in agilen Methoden (v.a. Scrum) sehr hilfreich. Alle Teammitglieder, nicht nur Product Owner und Scrum Master, sollten das gleiche Mindset haben und wissen wie das Arbeiten in Sprints funktioniert.

Überblick Scrum

Ähnliches gilt aus meiner Sicht auch für das Thema Design Thinking. Auch hier bietet ein Grundwissen über die Herangehensweise und die Methoden Vorteile bei der Projektarbeit. Erfunden wurde die Methodik vom Hasso-Plattner-Institut in Zusammenarbeit mit der Stanford University.

Überblick Design Thinking

Im Grunde geht es nicht darum, den Spezialisten (z.B. Scrum Professionals oder Design Thinking Profis) die Arbeit abzunehmen, sondern sich vielmehr die Grundeinstellung bzw. Denkweise zu eigen zu machen, die diesen Methoden zu Grunde liegt.

- Versuche die Probleme bzw. Wünsche deiner Kunden/Nutzer zielgerichtet zu verstehen.
- Suche nach passenden, kreativen Lösungen.
- Setze die angedachte Lösung in kleinen, sinnvollen Schritten um und hole dir laufend Feedback vom Kunden/Nutzer ab.
- Korrigiere so schnell wie möglich den eingeschlagenen Weg, wenn er als falsch erkannt wird.

Ich bin überzeugt davon, dass sich ein gewisses Basis Know-How in Scrum bzw. agilem Vorgehen und in Design Thinking bei jedem IT-Spezialisten, unabhängig von seiner Fachrichtung, insgesamt sehr positiv auf die Projektkultur und auf die Erfolgswahrscheinlichkeit von Digitalisierungsprojekten auswirken kann. Insbesondere gilt das natürlich auch für Stakeholder bzw. Auftraggeber, diese Herangehensweise vorbehaltlos unterstützen müssen, damit sie funktionieren kann.
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